Entschuldigung nach Hass-Kommentar von Leinefelder Gastwirt abgelehnt
29. Juli 2026 – 15. Aw 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Entschuldigung nach Hass-Kommentar von Leinefelder Gastwirt abgelehnt
Das Auschwitz-Komitee wirft dem Gastronomen vor, Menschen mit dem Tod bedroht und die Verbrechen des Nationalsozialismus verherrlicht zu haben.
29.07.2026 12:28 Uhr
Das Internationale Auschwitz Komitee hat die Entschuldigung eines Gastwirts aus dem thüringischen Leinefelde nach einem Auschwitz-Kommentar in den sozialen Medien scharf zurückgewiesen.Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner wirft dem Mann in einem am Mittwoch veröffentlichten offenen Brief vor, er habe mit seiner Äußerung Menschen mit dem Tod bedroht und die Verbrechen des Nationalsozialismus verherrlicht.
Auslöser war ein Kommentar des Gastwirts unter einem Instagram-Video zur Evakuierung des Berliner Christopher Street Day nach dem tödlichen Anschlag am Samstagabend, bei dem eine Frau getötet und Dutzende Menschen teils schwer verletzt wurden. Er schrieb dort: »Ab nach Auschwitz und weg mit euch.«
Nach heftiger öffentlicher Kritik löschte er den Beitrag, entschuldigte sich und kündigte an, sich in Zukunft mit Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und den NS-Verbrechen auseinanderzusetzen. Die Stadt und die Landesgartenschau........
