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Der jüdische Teil von Messi

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09.07.2026

09. Juli 2026 – 24. Tamus 5786

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Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Lionel Messis Herkunft und Sympathien rumoren, erzählt der Sohn eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine besonders schöne Geschichte

Der beste Fußballer der Welt hat eine Verbindung zu Israel qua Geburt. Das liegt an der Adresse seines Geburtshauses: Schließlich erblickte Lionel Messi das Licht der Welt in der Staat-Israel-Straße 409 in der Stadt Rosario im Zentrum Argentiniens.

Dort lernte er Fußballspielen und Beten, denn Messi ist – anders als Online-Gerüchte unzufriedener und offensichtlich hasserfüllter Fans anderer besiegter Mannschaften immer wieder rumoren - nicht jüdisch, sondern Katholik, wie nach jedem Tor zu sehen ist, wenn er sich bekreuzigt und gen Himmel blickt. Nichtsdestoweniger war der meistausgezeichnete Ballakrobat bereits mehrfach in Israel. Mal zum Training, mal zu Freundschaftsspielen. 2013 besucht er, damals beim FC Barcelona, sogar die Kotel, um seinen sehnlichsten Wunsch auf einem Zettel zwischen die heiligen Steine zu schieben. Sollten sie mit Fußball zu tun gehabt haben, sind sie wohl alle in Erfüllung gegangen.

Doch soll es hier nicht nur um Messi gehen, sondern um die gesamte argentinische Nationalmannschaft, genauer gesagt um deren Trikots. Denn bei denen hat jüdische Vorstellungskraft eine entscheidende Rolle gespielt. Wie die »Jewish Telegraph Agency« (JTA) berichtet, war es ein Jude aus Buenos Aires, dem Mitte der 70er-Jahre auffiel, dass alle anderen Fußballteams leicht........

© Juedische Allgemeine