Die Hamas nutzte sexuellen Terror gezielt als Waffe
12. Mai 2026 – 25. Ijar 5786
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Massaker vom 7. Oktober
Die Hamas nutzte sexuellen Terror gezielt als Waffe
Tausende unerträgliche Videos, Fotos und Zeugenaussagen: Ein neuer Bericht der Zivilkommission zeigt, wie systematisch die Terroristen Familien erniedrigen und zerstören wollten
Warnung: Dieser Text enthält verstörende Gewaltschilderungen. Bitte beachten Sie dies vor der Lektüre und gegenüber Minderjährigen.
Das Video beginnt mit Schreien. Verwackelte Handyaufnahmen zeigen junge Menschen, die panisch vom Nova-Musikfestival fliehen, Rauch über den Feldern, bewaffnete Hamas-Terroristen auf Pick-ups. Dann folgen Gesichter von Geiseln, Standbilder aus Überwachungskameras, Ausschnitte aus Nachrichtenmeldungen. »Sexual Terror Unveiled« (Sexueller Terror offengelegt) heißt der Bericht, den die israelische Zivilkommission nach zweijähriger Untersuchung veröffentlicht hat.
Der Zivilkommission (Civil Commission on October 7th crimes by Hamas against women and children) geht es um den Versuch, nachzuweisen, dass sexualisierte Gewalt von der Terrororganisation Hamas bei den Massakern gegen südliche israelische Gemeinden am 7. Oktober 2023 und während der Geiselhaft systematisch eingesetzt wurde: als Kriegswaffe, als Mittel der Demütigung und als Instrument des Terrors. Bei der verheerenden Attacke ermordete die Hamas mehr als 1200 Menschen und nahm 251 Geiseln.
Der neue Bericht der von der Juristin Cochav Elkayam-Levy gegründeten unabhängigen Kommission gilt als die bislang umfassendste Dokumentation sexualisierter Gewalt im Zusammenhang mit dem Hamas-Angriff. Mehr als 10.000 Fotos und Videosequenzen, rund 1800 Stunden Bildmaterial sowie über 430 Zeugenaussagen, Interviews und forensische Analysen wurden ausgewertet.
Viele der Aufnahmen stammen von den Tätern selbst
Viele der Aufnahmen stammen von den Tätern selbst: Videos von Handykameras und Bodycams der Terroristen, Livestreams, Aufnahmen aus Telegram-Kanälen und sozialen Netzwerken.
Die Ermittler kommen zu einem klaren Schluss: Die Übergriffe seien weder zufällig noch vereinzelt gewesen. Vielmehr habe es wiederkehrende Muster gegeben, die auf organisierte und koordinierte sexualisierte Gewalt hindeuteten.
Der Bericht identifiziert dreizehn Formen solcher Verbrechen – darunter Vergewaltigungen, Gruppenvergewaltigungen, sexuelle Folter, Verstümmelungen, erzwungene Nacktheit sowie Misshandlungen vor........
