Die Einsamkeit wiegt am Schwersten
07. Oktober 2026 – 26. Tischri 5787
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Die Einsamkeit wiegt am Schwersten
Fast eine Million Israelis suchten seit Kriegsbeginn Hilfe bei der psychischen Notfall-Hotline Eran
Für viele Israelis ist nicht nur der 7. Oktober selbst jedes Jahr mit Trauer, Angst und schweren Erinnerungen verbunden. Für viele Menschen ist das Massaker der Hamas zu einer folgenschweren Dauerbelastung geworden. Eran, die psychische Notfall-Hotline, gab am dritten Jahrestag an, dass fast eine Million Menschen seit dem verheerenden Angriff der Terrororganisation Hilfe gesucht hätten.
Nach Angaben der Organisation haben die 1.850 geschulten Freiwilligen, unterstützt von Fachleuten für psychische Gesundheit, in den vergangenen drei Jahren insgesamt 928.911 Anfragen beantwortet – 774.604 per Telefon und 154.307 über digitale Angebote wie WhatsApp, Chat, SMS und E-Mail.
Die unmittelbare Panik am Anfang wandelte sich
»Die drei Jahre des Krieges haben uns mit einer harten und andauernden Realität konfrontiert«, so der Leiter von Eran, David Koren. »Und hinter jedem Anruf steht ein Mensch, der unter Schmerz, Verlust, Angstzuständen, Einsamkeit oder Burnout leidet. Und oft sogar einer Kombination aus vielen Zuständen.«
In den ersten Monaten des Krieges hätten akute Traumareaktionen, Panik und Trauer die Anrufe bestimmt. Mit der Zeit habe sich die unmittelbare Panik jedoch zunehmend in Einsamkeit und eine anhaltende psychische Belastung gewandelt. Der Anteil der Anfragen zum Thema Einsamkeit stieg von rund 28 Prozent im ersten Kriegsjahr auf 41 Prozent im dritten Jahr und wurde damit zum häufigsten Grund,........
