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«Crazy Bastards»: Trumps Ultimatum

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06.04.2026

06. April 2026 – 19. Nissan 5786

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»Crazy Bastards«: Trumps Ultimatum

Der amerikanische Präsident droht Teheran mit wüsten Worten und spricht ein vermeintlich letztes Ultimatum aus

 06.04.2026 15:05 Uhr

Fünf Wochen nach Kriegsbeginn überziehen sich US-Präsident Donald Trump und der Iran mit gegenseitigen Drohungen und Beleidigungen, statt öffentlich für Frieden zu werben. Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hieß es am Ostermontag, den Kriegsparteien sei ein Plan für eine 45-tägige Waffenruhe mit Friedensgesprächen vorgelegt worden. Eine Annäherung, insbesondere für die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus, scheint aber weit entfernt.

Trump hatte dem Iran am Sonntag eine Frist bis Dienstagabend (2.00 Uhr MESZ am Mittwoch) gesetzt, um »die verdammte Straße (von Hormus)« zu öffnen. »Oder ihr werdet in der Hölle landen«, schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social - versehen mit der Beleidigung »crazy bastards«, die mit »verrückte Mistkerle« noch vergleichsweise freundlich übersetzt ist.

Der Iran reagierte mit eigenen Drohungen. Sollten die USA und Israel ihre Angriffe eskalieren, könnten für den globalen Energiemarkt wichtige Schifffahrtswege jenseits der Straße von Hormus gefährdet sein, warnte Ali-Akbar Welajati, außenpolitischer Berater des obersten iranischen Führers, laut dem regierungstreuen Sender Press TV. Davon betroffen sein könnte die Meerenge Bab al-Mandab und damit die Einfahrt zum Roten Meer und zum Suezkanal. Mehdi Tabatabaei, der für Kommunikation zuständige Beamte im Präsidialbüro, bezeichnete Trump als »Bastard-Narr«.

Die iranische Führung übermittelte eigenen Angaben zufolge ihre »Forderungen und Ansprüche« an die Vermittler. Die Forderungen der USA seien »überzogen und inakzeptabel«, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Im Gespräch ist seit längerer Zeit ein........

© Juedische Allgemeine