So geht es im Streit um Vanessa Emde weiter
28. Oktober 2026 – 17. Cheschwan 5787
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
So geht es im Streit um Vanessa Emde weiter
Die Linke tut sich schwer, einen Umgang mit der israelfeindlichen Abgeordneten zu finden, die sich über Fraktionsentschlüsse hinwegsetzt. »Hier geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit«, heißt es aus der Partei
28.10.2026 16:33 Uhr
Der Konflikt um die wegen ihrer israelfeindlichen Aussagen umstrittene Abgeordnete Vanessa Emde wird der Berliner Linken wohl noch eine Weile erhalten bleiben. Eine rasche Lösung - infrage kommt unter anderem ein Ausschluss aus der Fraktion - sei in dem Fall nicht zu erwarten, hieß es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur aus Partei- und Fraktionskreisen.
Zunächst müsse in der Fraktion und im Gleichklang auch in Parteigremien wie dem Landesvorstand über das weitere Vorgehen beraten werden. »Hier geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit«, sagte eine mit den Vorgängen befasste Person. Wie ein möglicher Zeitplan aussieht, blieb offen.
Keine gemeinsame Arbeitsgrundlage
Der Linke-Fraktionsvorstand um die Vorsitzenden Elif Eralp und Tobias Schulze hatte am Dienstag mit Emde gesprochen und anschließend eine schon früher geäußerte Einschätzung wiederholt, wonach es keine gemeinsame Arbeitsgrundlage mehr mit ihr gebe. In dem Gespräch verdeutlichte Emde dem Vernehmen nach ihre bereits bekannten Positionen.
Auch in der anschließenden Fraktionssitzung war eine Diskussion zum Umgang mit Emde ein Tagesordnungspunkt. Bevor dieser an........
