Wagenknecht-Partei offen für AfD-Ministerpräsidenten
12. August 2026 – 29. Aw 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Wagenknecht-Partei offen für AfD-Ministerpräsidenten
Das BSW strebt in Sachsen-Anhalt eine »überparteiliche« Regierung an, die auch unter Einbeziehung der AfD das Land regiert. Hauptziel der Partei sei die Abwahl des CDU-Ministerpräsidenten Schulze
12.08.2026 10:53 Uhr
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat sich dafür ausgesprochen, nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auch die AfD in die Regierungsarbeit einzubeziehen. »Unser Ziel ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers«, sagte die Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali der »Rheinischen Post«.
Man wolle stattdessen einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der mit wechselnden Mehrheiten regiere. »Auch unter Einbeziehung der AfD. Ganz egal, wie man zu den Positionen dieser Partei steht, wenn sie rund 40 Prozent der Wählerstimmen erhalten, kann man sie nicht komplett ignorieren.«
Auf die Frage, ob eine BSW-Fraktion im Falle eines Einzugs in den Magdeburger Landtag den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen würde, antwortete sie: »Sollten die anderen Parteien unser Modell........
