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Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

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29.06.2026

29. Juni 2026 – 14. Tamus 5786

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Georg Restle, die Jüdische Allgemeine und der berüchtigte Scheck aus Jerusalem

Für den frischgebackenen Leiter des ARD-Studios Nairobi ist die »Jüdische Allgemeine« ein Propaganda-Sprachrohr der israelischen Regierung. Eine Entgegnung

Es war heiß in Deutschland am Wochenende, sehr heiß. Man konnte das nicht nur am Thermometer ablesen, sondern auch an der Qualität der Posts in den sozialen Netzwerken. Auch dort ging es wieder hitzig zu. Auch und gerade beim Leib- und Magen-Thema der Deutschen: Israel.

Jörg Lau, seines Zeichens Außenpolitik-Redakteur bei der »Zeit«, arbeitete sich gleich nach dem mittäglichen Sonntagsmahl am jüdischen Staat ab. Auf X schrieb er: »Der deutsche ‚Pro-Israel‘- Diskurs hat kurioserweise oft den Charakter eines Ersatznationalismus. Bewunderung für eine Nation, die ungebrochen patriotisch ist, ihren Gegnern kein Pardon gibt, Macht ohne Reue ausübt und sich nicht von Kritik beirren lässt. Eine Phantasie.«

Dankbar nahm Mark Schieritz, Laus Kollege bei der »Zeit«, die Vorlage auf – und legte noch eine Schippe drauf. Für Schieritz trägt der ‚Pro-Israel‘-Diskurs sogar »religiöse Züge«. Hanno Hauenstein, der bereits ein Alter Herr unter den Hohepriestern der deutschen »Israel-Kritik« war, als andere Israel noch die Stange hielten, sekundierte dankbar. »Wenn das hier so weitergeht, wird am Ende noch erkannt, dass die AfD rechts ist«, feixte er.

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Felix Dachsel vom »Spiegel«, gewohnt klug und beim Thema Israel anders als viele seiner Kollegen ebenso kompetent wie fair, schrieb seinem »Zeit«-Kollegen Lau ins öffentliche Poesiealbum: »Von allen Versuchen, der Sympathie für Israel etwas Anruch anzuheften, ist das einer der unbeholfeneren.« Damit war eigentlich alles gesagt, nur noch nicht von........

© Juedische Allgemeine