Russland und China stimmen gegen UN-Resolution zur Straße von Hormus
07. April 2026 – 20. Nissan 5786
AboAngebote PrintAbo-Service
AboAngebote PrintAbo-Service
Russland und China stimmen gegen UN-Resolution zur Straße von Hormus
Seit dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran ist die Meerenge für die Handelsschifffahrt weitgehend blockiert. Eine UN-Resolution zur Entschärfung der Lage ist nun gescheitert
07.04.2026 18:41 Uhr
Ein Resolutionsentwurf zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus ist im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Zwar stimmten nach Angaben aus dem Rat 11 Mitglieder für den von Bahrain eingebrachten Text, doch verhinderten Russland und China mit ihren Gegenstimmen als Vetomächte die Annahme. Zwei weitere Mitglieder enthielten sich.
In dem Entwurf wurden betroffene Staaten dazu aufgefordert, ihre defensiven Maßnahmen zu koordinieren, um zur Sicherheit der Schifffahrt beizutragen, wie es von Diplomaten hieß. Zudem sollte der Iran seine Angriffe auf Handels- und Frachtschiffe einstellen.
Um den Resolutionstext war tagelang im Hintergrund gerungen worden. In einer vorangegangenen Version des Dokuments wurde etwa explizit auf Kapitel 7 der Charta der Vereinten Nationen verwiesen, das dem Sicherheitsrat die Befugnis einräumt, Maßnahmen von Sanktionen bis zu militärischer Gewalt zu ergreifen. Dagegen hätten sich etwa die Vertreter Russlands und Chinas gewehrt, hieß es.
Straße von Hormus: Iran richtet »Mautstelle« ein
Schiffe müssen Informationen über Ladung, Besatzung und Zielort übermitteln – und bezahlen
Landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur im Iran
Mehrere Autobahnen und Eisenbahnbrücken wurden angegriffen. Israels Premierminister Netanjahu bestätigt die Angriffe und sagt, dass die Ziele von den Revolutionsgarden genutzt würden
Bahrain zeigte sich nach der Abstimmung enttäuscht. Der Sicherheitsrat habe es versäumt, »seiner Verantwortung gerecht zu werden« angesichts eines »illegalen Verhaltens, das entschlossenes Handeln erfordert«. Bahrain warnte zudem, Untätigkeit werde »die Glaubwürdigkeit des Sicherheitsrats untergraben« und weitere Verstöße begünstigen.
Nachdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen hatten, brachte Teheran mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen. Die Meerenge ist wichtig für den weltweiten Handel mit Öl und Gas. dpa
Berichte: Iran bricht Kontakt mit US-Seite ab
Wenige Stunden vor Ablauf seines Ultimatums droht US-Präsident Trump dem Iran mit harschen Worten. Laut Berichten zieht Teheran daraus Konsequenzen
Trump: »Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen«
Mit Drohungen hat der US-Präsident bereits in den Tagen vor Ablauf seiner Frist versucht, den Druck auf den Iran zu erhöhen. Nun legt er noch einmal nach
Antisemitismusbeauftragter gegen »Kufiyas in Buchenwald«
Vor dem Gedenken an die Befreiung des früheren NS-Konzentrationslagers wird über angekündigten propalästinensischen Protest gestritten. Felix Klein solidarisiert sich mit der Gedenkstättenleitung
Landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur im Iran
Mehrere Autobahnen und Eisenbahnbrücken wurden angegriffen. Israels Premierminister Netanjahu bestätigt die Angriffe und sagt, dass die Ziele von den Revolutionsgarden genutzt würden
07.04.2026 Aktualisiert
Iran meldet Angriff auf Eisenbahnbrücke
Israels Militär droht mit Angriffen auf das iranische Schienennetz. Nur wenige Stunden später meldet der Iran die Bombardierung einer Eisenbahnbrücke
Zeit, Zionist zu sein!
Fünf Gründe, den jüdischen Staat zu lieben – mit all seinen Stärken und Schwächen
von Daniel Neumann 07.04.2026
Medien: USA greifen Dutzende Ziele auf Ölinsel Charg an
Bereits Mitte März hat das US-Militär die Insel Charg im Persischen Golf bombardiert. Nun berichten US-Medien über neue Angriffe
07.04.2026 Aktualisiert
Schüsse vor Israels Konsulat in Istanbul – Ein Angreifer tot
Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul sind Schüsse gefallen. Einer von drei Angreifern wird nach offiziellen Angaben getötet. Was steckt dahinter?
07.04.2026 Aktualisiert
Bericht: Synagoge in Teheran bei israelischem Angriff beschädigt
Ein Luftangriff hat laut iranischen Angaben eine Synagoge in Teheran schwer beschädigt. Was bisher bekannt ist
+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de
© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre
