menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

USA verstärken Präsenz im Nahen Osten: Dritter Flugzeugträger auf dem Weg

17 0
01.04.2026

01. April 2026 – 14. Nissan 5786

AboAngebote PrintAbo-Service

AboAngebote PrintAbo-Service

USA verstärken Präsenz im Nahen Osten: Dritter Flugzeugträger auf dem Weg

Die Mission ist schon länger geplant, doch die aktuelle Eskalation verleiht dem Einsatz zusätzliche Bedeutung

 01.04.2026 09:08 Uhr

Während der Krieg mit Iran in eine entscheidende Phase eintritt, verlegen die Vereinigten Staaten einen weiteren Flugzeugträger in die Region. Verteidigungsminister Pete Hegseth bestätigte laut amerikanischen Medien, die USS George H. W. Bush befinde sich mit Begleitschiffen auf dem Weg in den Nahen Osten.

Der Verband lief von seinem Heimathafen in Norfolk im Bundesstaat Virginia aus. Die Mission war offenbar schon länger geplant, doch die aktuelle Eskalation verleiht dem Einsatz zusätzliche Bedeutung.

Mit der Entsendung der USS George Bush sind nun insgesamt drei US-Flugzeugträgergruppen im weiteren Einsatzgebiet präsent. Bereits vor Ort sind die USS Gerald R. Ford im Mittelmeer, die zuletzt in Kroatien repariert wurde, sowie die USS Abraham Lincoln im Arabischen Meer. Die massive militärische Konzentration unterstreicht die wachsende Spannung im Konflikt mit Teheran.

Möglicher Bodeneinsatz

Parallel dazu werden tausende US-Soldaten in die Region verlegt. Beobachter schließen nicht aus, dass Washington auch einen möglichen Bodeneinsatz vorbereitet.

Israel geht von Sturz der iranischen Führung aus

Vom Iran geht laut Israels Regierungschef Netanjahu derzeit keine existenzielle Bedrohung mehr für Israel aus. Er sagt, Irans Führung sei »schwächer denn je«

Spanien sperrt Luftraum für an Iran-Krieg beteiligte Flugzeuge

Die Militärbasen Rota und Morón waren bereits für am Krieg beteiligte US-Militärflugzeuge gesperrt. Nun eskaliert der Streit weiter

USA könnten Krieg auch ohne Öffnung der Straße von Hormus beenden

»Die vollständige Öffnung der Straße ist etwas, woran die Regierung arbeitet, aber die Kernziele der Operation sind klar definiert worden«, sagt Regierungssprecherin Karoline Leavitt

US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Hegseth hatten zuletzt erklärt, die kommenden Tage könnten den weiteren Verlauf des seit rund einem Monat andauernden Krieges maßgeblich bestimmen. Trump zeigte sich zugleich zuversichtlich und sagte, der Konflikt werde »nicht mehr sehr lange dauern«.

Trotz der Angriffe der USA und Israels gelang es Teheran bislang, die Straße von Hormus weitgehend zu blockieren. Die Meerenge gilt als eine der wichtigsten Routen für den globalen Öltransport. Entsprechend nervös reagieren die internationalen Märkte.

Trump deutete jedoch an, dass ein Ende der Kampfhandlungen auch ohne eine vollständige Kontrolle über die Wasserstraße durch die USA möglich sei. »Die Straße von Hormus wird sich automatisch wieder öffnen, sobald wir raus sind«, erklärte er. im

Hauptsache, Israel steht am Pranger!

Palmsonntag in Jerusalem und auf Social Media: Ein Rückblick

von Wolf J. Reuter  01.04.2026

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist die Chance für den Nahen und Mittleren Osten

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  31.03.2026

Pakistan und China stellen Forderungen für Frieden im Nahen Osten vor

Pakistan bemüht sich um Vermittlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Jetzt stellen Pakistan und China gemeinsame Forderungen vor

Der Grüne, das Rathaus und die jüdische Gemeinschaft

Dominik Krause wird der nächste Oberbürgermeister der bayerischen Landeshauptstadt. Der 35-Jährige ist Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und geht entschlossen gegen Antisemitismus vor. Ein Porträt

von Chris Schinke  31.03.2026

Ist das wirklich nicht unser Krieg?

Ein atomar bewaffneter Iran wäre nicht nur ein Albtraum für Israel, sondern auch eine reale Bedrohung für Europa

von Roman Haller  31.03.2026

Doppelt so viele Schülerfahrten zu NS-Gedenkstätten möglich

Mehr als 80 Jahre nach dem Holocaust versuchen junge Leute, die Gräuel der deutschen Geschichte zu verstehen. Ein Besuch an authentischen Orten kann dazu beitragen. Zwei private Spender geben Geld

Gedenkstätte Buchenwald sieht sich politisch instrumentalisiert

Warum die Gedenkstätte Buchenwald Schauplatz kontroverser Debatten ist – und wie sie damit umgeht

Ein Publikum wie eine Sekte: So war Francesca Albaneses Auftritt in Berlin

»Nazi«-Rufe, Verschwörungsglaube und Massenpsychose: Unser Gastautor ist entsetzt von dem, was er auf der Veranstaltung mit der UN-Sonderberichterstatterin für Palästina erlebt hat. Ein Erfahrungsbericht

von Wolf J. Reuter  31.03.2026

Beschwerde gegen Deutsche Welle: Jüdischer Journalistenverband sieht Defizite in Berichterstattung

Nach Darstellung des JJJ fehlt es in mehreren Beiträgen an journalistischer Sorgfalt. Teilweise seien Tendenzen erkennbar, die als israelfeindlich oder sogar antisemitisch bewertet werden könnten

+49 30 275833 0 Mo-Do 9-17 Uhr Fr 9-14 Uhrverlag@juedische-allgemeine.deredaktion@juedische-allgemeine.de

© 2026 Jüdische Allgemeine Impressum/Datenschutzerklärung/AGB/Privatsphäre


© Juedische Allgemeine