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Schin Bet ermittelt wegen Betäubungsmitteln in Babynahrung

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24.06.2026

24. Juni 2026 – 9. Tamus 5786

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Schin Bet ermittelt wegen Betäubungsmitteln in Babynahrung

Seit einer Woche versuchen das israelische Gesundheitsministerium und die Polizei zu ergründen, wie Sedative in Babynahrung landen konnten. Jetzt ist auch der Inlandsgeheimdienst beteiligt

 24.06.2026 12:46 Uhr

Bereits letzte Woche teilte das israelische Gesundheitsministerium mit, in Babynahrung der Marke Prinok seien Rückstände starker Beruhigungsmittel entdeckt worden. Nun ermittelt auch der Inlandsgeheimdienst Schin Bet.

Laut Ministerium wurden bei Laboruntersuchungen die Substanzen Clonazepam und Lorazepam in Fruchtpüree-Gläsern für Kleinkinder nachgewiesen. Diese waren in zwei Filialen der Supermarktkette Zol U’Begadol in Jerusalem verkauft worden. Schon allein die Tatsache, dass das Problem örtlich eingegrenzt werden konnte, wirft große Fragen auf.

Die betroffenen Geschäfte befinden sich in der Jaffa-Straße. Beide Filialen wurden nach Ministeriumsangaben vom 17. Juni umgehend geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war vor allem die Polizei mit Ermittlungen beschäftigt.

Beruhigungsmedikamente und Angstlöser

Das Ministerium betonte, dass es sich um Benzodiazepine handelt, also verschreibungspflichtige Wirkstoffe aus der Gruppe der Beruhigungsmedikamente und Angstlöser. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Substanzen nicht in der Produktionsstätte des Herstellers der Babynahrung hinzugefügt. Bei Tests an Produkten aus dem Import- und Lieferumfeld wurden unauffällige Ergebnisse........

© Juedische Allgemeine