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Neuer UN-Bericht beschuldigt Israel schwer – Jerusalem weist Vorwürfe entschieden zurück

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24.06.2026

24. Juni 2026 – 9. Tamus 5786

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Neuer UN-Bericht beschuldigt Israel schwer – Jerusalem weist Vorwürfe entschieden zurück

Der UNHRC bezichtigt den jüdischen Staat schwerer Verstöße bis hin zu einem angeblichen Völkermord. Die Israelis wehren sich

 24.06.2026 09:31 Uhr

Ein neuer Bericht des UN-Menschenrechtsrats sorgt für heftige Kontroversen. Die zuständige Untersuchungskommission wirft Israel vor, palästinensische Kinder im Gazastreifen und im Westjordanland gezielt geschädigt und damit schwere Verstöße bis hin zu einem angeblichen Völkermord begangen zu haben. Israel weist die Anschuldigungen entschieden zurück und kritisiert auch diesen UNO-Bericht als unausgewogen.

Die »Unabhängige Internationale Untersuchungskommission für das besetzte palästinensische Gebiet, einschließlich Ost-Jerusalem und Israel« veröffentlichte das Papier mit dem Titel »The Essence of Childhood has been Destroyed« (»Das Wesen der Kindheit wurde zerstört«) Darin heißt es, israelische Sicherheitskräfte hätten seit dem 7. Oktober 2023 mindestens 20.179 palästinensische Kinder getötet und 44.143 verletzt. Die Kommission spricht von »gezielten Angriffen« auf Minderjährige sowie von mutmaßlicher Folter, Misshandlung und sexueller Gewalt.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, es gebe »hinreichende Gründe« für die Annahme, dass Israel im Gazastreifen weiterhin Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und einen Völkermord begehe. Israel hält diese Vorwürfe für unbegründet und verweist darauf, dass der Krieg nicht gegen die palästinensische Bevölkerung, sondern gegen die Terrororganisation Hamas geführt worden sei.

Schutzmaßnahmen für Zivilisten

Die israelische Armee betont, dass sie seit Beginn der Militäroperation umfangreiche Maßnahmen ergriffen habe, um zivile Opfer zu vermeiden. Dazu gehörten Warnungen vor Angriffen, Evakuierungsaufrufe, die Einrichtung humanitärer Zonen und Fluchtkorridore sowie die Koordination von Hilfslieferungen.

Der israelischen Behörde COGAT zufolge hat der jüdische Staat während des Krieges für die Einfuhr von mehr als zwei Millionen Tonnen humanitärer Hilfsgüter in den Gazastreifen gesorgt. Seit Beginn der Waffenruhe seien weitere rund 1,6 Millionen........

© Juedische Allgemeine