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Jüdische Hochschüler können ESC nicht öffentlich übertragen

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13. Mai 2026 – 26. Ijar 5786

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Jüdische Hochschüler können ESC nicht öffentlich übertragen

Die Studentenorganisation JöH warnt vor einer angespannten Sicherheitslage für Jüdinnen und Juden und plant eine Protest- und Solidaritätsveranstaltung

 13.05.2026 09:55 Uhr

Die Jüdischen österreichischen HochschülerInnen (JöH) in Wien haben im Zusammenhang mit dem Finale des Eurovision Song Contest (ESC) auf eine aus ihrer Sicht zunehmend angespannte Sicherheitslage für jüdische Studierende hingewiesen. Eine ursprünglich geplante öffentliche Übertragung des ESC sei in klassischer Form nicht möglich gewesen, weshalb nun eine alternative Kundgebungsform organisiert werde.

Nach Angaben der Organisation fand in den Vorjahren stets ein Public Viewing im Bereich des Alten AKH statt, eines früheren Krankenhauses. Dieses Vorhaben sei jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht genehmigt worden. Stattdessen wurde nun ein Protest- und Solidaritätsformat am Universitätscampus angekündigt, das von einem größeren Polizeiaufgebot begleitet werden soll.

Die JöH sieht ein grundsätzliches Problem für jüdisches Leben im öffentlichen Raum: In den vergangenen Wochen habe es immer wieder geheißen, eine offene Veranstaltung für jüdische Studenten könne im aktuellen Umfeld nicht ausreichend abgesichert werden. Dadurch sei das ursprünglich geplante Event........

© Juedische Allgemeine