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Jüdische Gemeinde übt massive Kritik an Antisemitismus-Papier der Linken

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11. Mai 2026 – 24. Ijar 5786

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Jüdische Gemeinde übt massive Kritik an Antisemitismus-Papier der Linken

Der Gemeinde-Vorsitzende Gideon Joffe bezeichnet das Konzept der Partei als »feige« und spricht von einem »Feigenblatt«

 11.05.2026 09:12 Uhr

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, hat den neuen Fünf-Punkte-Plan der Berliner Linken gegen Antisemitismus scharf attackiert. Gegenüber dem »Tagesspiegel« bezeichnete er das Konzept als »feige« und sprach von einem »Feigenblatt«, das die eigentlichen Probleme ausblende.

Aus Sicht Joffes gehe das Papier an der Realität jüdischen Lebens in Deutschland vorbei. Besonders kritisierte er, dass das Thema muslimischer Antisemitismus darin keinerlei Erwähnung finde.

»Wir haben in Deutschland vor allem ein Problem mit muslimischem Antisemitismus. In dem Konzept taucht dieses Problem nicht ein einziges Mal auf. Daher ist das Konzept unbrauchbar«, sagte Joffe der Zeitung. Probleme könnten nur gelöst werden, wenn sie klar benannt würden.

»Brandmauer gegen links«

Mit Blick auf Schulen schilderte der Gemeindevorsitzende die Lage jüdischer Kinder als besonders problematisch. Er verwies darauf, dass das Jüdische Gymnasium in Berlin in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche jüdische Schülerinnen und Schüler........

© Juedische Allgemeine