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Argentinien: Richter ordnet Prozess wegen Terroranschlags von 1994 an

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22. September 2026 – 11. Tischri 5787

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Argentinien: Richter ordnet Prozess wegen Terroranschlags von 1994 an

Über 32 Jahre ist es her, dass Terroristen einen Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires verübten. 85 Menschen wurden ermordet. Nun entschied ein Richter, den Prozess gegen die Verdächtigen zu eröffnen

 22.09.2026 17:23 Uhr

Mehr als 30 Jahre nach dem schwersten Anschlag in der Geschichte Argentiniens wird gegen mehrere flüchtige Verdächtige, darunter iranische Funktionäre, ein Prozess eröffnet. Wie Justizminister Juan Bautista Mahiques mitteilte, beschloss ein Richter, acht mutmaßlich Beteiligte vor Gericht zu stellen. Am 18. Juli 1994 waren bei einem Attentat auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires 85 Menschen durch eine Autobombenexplosion ums Leben gekommen.

Nach Einschätzung der argentinischen Justiz verübte die Terrororganisation Hisbollah den Anschlag auf Anweisung der iranischen Regierung. Der zuständige Bundesrichter Daniel Rafecas begründete auf 600 Seiten, weshalb er bei den Verdächtigen einen hinreichenden Tatverdacht als gegeben ansieht, wie die Zeitung »La Nación«........

© Juedische Allgemeine