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25 Jahre «A.I.»: Odyssee eines Roboter-Jungen

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19.08.2026

19. August 2026 – 6. Elul 5786

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25 Jahre »A.I.«: Odyssee eines Roboter-Jungen

Ein Vierteljahrhundert ist Spielbergs Film »A.I. – Künstliche Intelligenz« jetzt alt. Das Werk ist extrem rührselig, aber dennoch sehenswert. Und es wirft Fragen auf, die auch 2026 sehr relevant sind

Eine Odyssee und KI als Thema – treffsicherer scheint im Jahr 2026 kein Feuilletontext sein zu können. Doch hier geht es nicht um Christopher Nolans antikes Film-Epos »Die Odyssee« und auch nicht um Künstliche Intelligenz im Sinne eines praktischen Tools für die Wirtschaft und den Alltag.

Hier geht es um ein futuristisches Märchen über das beschwerliche Abenteuer - eben die Odyssee - eines Roboter-Jungen, der darauf programmiert ist, zu lieben: den Science-Fiction-Film »A.I. – Künstliche Intelligenz« von Steven Spielberg (nach einem Entwurf von Stanley Kubrick). Er ist jetzt 25 Jahre alt.

Der Film ist im Flatrate-Stream bei Netflix und Paramount zu sehen. Zu leihen oder zu kaufen ist er etwa bei Magenta TV, Prime Video, Apple TV und YouTube.

Zwillingstürme erkennbar

Als dieser Sci-Fi-Streifen am 13. September 2001 in deutsche Kinos kam (in den USA war bereits Ende Juni Premiere gewesen), handelte es sich um einen Spielfilm, in dem auch noch in ferner Zukunft die soeben vom Terror zerstörten Zwillingstürme des World Trade Center zu erkennen sind.

Regisseur Spielberg ließ das bewusst so – auch für spätere Veröffentlichungen etwa auf DVD oder im Stream. Denn dem Film geht es um vieles, aber bestimmt nicht um eine exakte Zukunftsvorhersage.

Erzählt wird von einer Bevölkerung in Amerika, die unterteilt ist in »Orgas« (organische Menschen), den Herrschern aus Fleisch und Blut, und »Mechas« (mechanische Menschen). Letztere sehen zwar aus wie echte Menschen, sind aber nur realistisch wirkende Roboter voller Mikrochips und Glasfasern. Ihr Verhalten ist Sinnlichkeitssimulation.

Als neueste Entwicklung gibt es in der Mecha-Produktion jetzt jedoch David: blaue Augen, seidiger Blick, sanfte Stimme – ein süßer kleiner Junge, gespielt vom »The Sixth Sense«-Kinderstar Haley Joel Osment, der bei den Dreharbeiten zwölf Jahre alt war und sich hier selbst........

© Juedische Allgemeine