Plotkes
07. März 2026 – 18. Adar 5786
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Geheimnisse & Geständnisse
Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt
Susie Essman und ihr nicht weniger lustiger Mann Larry David waren am vergangenen Wochenende beim Spiel der New York Knicks. Beide saßen in der Reihe, in der berühmte Menschen Platz nehmen durften, aber Larry David hatte diesmal, anders als in einer Folge der Serie Curb Your Enthusiasm, seine Beine nicht lang ausgestreckt. In der Folge »Shaq« hatte es sich Larry David bei einem Basketball-Spiel so bequem auf seinem Sitz am Spielfeldrand gemacht, dass Shaquille OʼNeal stolperte und sich verletzte – natürlich nur in der Serie. Diesmal lief aber alles glatt. Es war ja auch das richtige Leben und nicht die Show.
Harrison Ford ist bei den Actor Awards in Los Angeles mit dem Life Achievement Award ausgezeichnet worden. Damit ist der Indiana Jones-Darsteller so etwas wie eine lebende Legende – zugegeben, dafür brauchte er keine weitere Auszeichnung. Der 83-jährige Ford wurde dann aber doch sehr sentimental in seiner Dankesrede und sagte in Richtung seiner Frau Calista Flockhart: »Ich möchte mich von ganzem Herzen bei meinen Kollegen, meiner außergewöhnlich schönen Frau Calista und meiner Familie bedanken, die mir während all dieser Zeit Liebe und Mut gegeben haben.« Wie süß von ihm.
Noa Tishby hat gemeinsam mit zwei israelischen Armeeangehörigen einen Post für die Menschen im Iran aufgenommen. Israel sei, sagt Tishby, nicht im Krieg mit dem iranischen Volk, sondern mit der Islamischen Republik. Neben ihr steht unter anderem der Berliner Autor Arye Sharuz Shalicar, der in bestem Farsi sagt: »Liebe Iraner, wir lieben Euch.« Shalicar wuchs in einer jüdisch-iranischen Familie auf und spricht neben Deutsch und Hebräisch auch Farsi.
80 Jahre Lucky Luke: Der Cowboy mit dem smarten Pferd
Zwar trägt Lucky Luke keinen Davidstern. Der jüdische Autor René Goscinny trug aber entscheidend zum Witz und dem großen Erfolg der Serie bei
Mikey Madison und Adrien Brody als Oscar-»Presenter« benannt
Bald werden die Academy Awards verliehen. Nun benennt die Filmakademie die ersten Stars, die bei der Gala als »Presenter« auf der Bühne stehen. Den Auftakt machen vier Oscar-Preisträger
Barbra Streisand über Dreh mit Robert Redford: »Pure Freude«
Mit dem Klassiker »The Way We Were« (»So wie wir waren«) brachen die beiden Stars in den 70er-Jahren Millionen Herzen. Nach dem Tod von Redford blickt Hollywood-Ikone Streisand zurück auf den Dreh
Kurz vor der 98. Oscar-Verleihung rückt Gwyneth Paltrow erneut ins Rampenlicht. Die 53-jährige Schauspielerin mit jüdischem Familienhintergrund wird als Presenter auf der Bühne stehen und die begehrten Trophäen überreichen. Wie seit letzter Woche bekannt ist, wird auch Adrien Brody zu den Stars zählen, die das Publikum am 15. März in Los Angeles begeistern sollen.
Auch Musiklegende Barbra Streisand könnte bei der Oscar-Gala für einen besonderen Moment sorgen. Die Sängerin und Schauspielerin steht nach Medienberichten in Gesprächen über einen Auftritt während des »In Memoriam«-Segments, das dem verstorbenen Hollywoodstar Robert Redford gewidmet wird. Beide spielten gemeinsam in dem Klassiker The Way We Were (1973) der von Streisand gesungene Titelsong wurde 1974 ein Nummer-eins-Hit und gewann zudem einen Oscar. Ob genau dieses Lied bei der Gala erklingen wird, ist bislang offen.
Der legendäre Comic-Autor René Goscinny, der 1977 im Alter von nur 51 Jahren starb, rückt immer wieder in den Focus – vor allem wenn seine Produkte Jubiläen feiern. Damit sind wir beim Thema: Lucky Luke wird 80. Der Cowboy, der schneller schießt, als sein Schatten, gehört zu den prägenden Figuren der europäischen Comicgeschichte. Doch so sehr sein Schöpfer Morris das Bild des lässigen Cowboys formte – zur Legende wurde die Serie vor allem durch René Goscinny.
Tricia Tuttle pocht auf Unabhängigkeit der Berlinale
Die Festival-Intendantin bleibt - und hat Empfehlungen für die weitere Arbeit des Filmfestivals auf den Weg bekommen. Wie schaut sie darauf?
Jüdisch-Israelische Kulturtage in Thüringen eröffnet
Die diesjährigen Jüdisch-Israelischen Kulturtage bringen israelische Kultur nach Thüringen und setzen mit Konzerten, Lesungen und Debatten ein Zeichen gegen Antisemitismus. Die Eröffnung stand im Zeichen der aktuellen Kämpfe im Nahen Osten
Hochschule für Jüdische Studien will Schüler handlungsfähig machen
Antisemitischer Hass ist im Netz allgegenwärtig. Ein neues Projekt erforscht jetzt linken Judenhass - und befähigt Schüler, der Hetze entgegenzutreten. Entscheidend dabei: Medienkompetenz und historisches Wissen
von Volker Hasenauer 06.03.2026
»Unverhohlen antisemitisch«: Scharfe Kritik an »taz«-Kommentar zu Josef Schuster
Eine Redakteurin der linken Tageszeitung schreibt, der Zentralratspräsident solle zum Irankrieg »einfach mal die Klappe halten«. Vertreter der jüdischen Gemeinschaft reagieren mit schweren Vorwürfen
von Joshua Schultheis 06.03.2026
»Michelle«: Israel stellt seinen Eurovision-Song 2026 vor
Das von Noam Bettan gesungene Lied kann man nun auch hören
Zurück an den Herd? Kommt nicht infrage!
Femizide erreichen Rekordzahlen, narzisstische Männer regieren die Welt. Liebe Frauen, steht dagegen auf, anstatt euch ins Privatleben zurückzuziehen! Ein Appell von Adriana Altaras
von Adriana Altaras 06.03.2026
»Der Kampf gegen Antisemitismus ist nicht die Aufgabe jüdischer Filme«
In Potsdam wurde das deutschlandweit erste universitäre Zentrum für jüdischen Film gegründet. Ein Gespräch mit der Leiterin Lea Wohl von Haselberg über schwierige Definitionen, kommende Projekte und eine zunehmend polarisierte Debatte
von Joshua Schultheis 05.03.2026
»Nicht länger tragbar«: Rauswurf von Berlinale-Chefin Tricia Tuttle gefordert
»Das internationale Filmfestival in Berlin hat sich in den letzten drei Jahren in ein Antisemitismus-Festival verwandelt«, heißt es in einer Petition. Diese fordert zwei bestimmte Konsequenzen
05.03.2026 Aktualisiert
Funfacts & Wissenswertes
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