Mutiges Biopic über Österreichs Ex-Kanzler: »Bruno – Der junge Kreisky«
06. Oktober 2026 – 25. Tischri 5787
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Mutiges Biopic über Österreichs Ex-Kanzler: »Bruno – Der junge Kreisky«
Harald Sicheritz hat ein Biopic gedreht, das die politischen Kämpfe zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten, zwischen der Linken an sich und den Nationalsozialisten in den 1930er Jahren differenziert darstellt
Es ist der große, der entscheidende Moment für den jungen Bruno Kreisky. Nach mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft steht der Jurastudent und frühere Funktionär der »Sozialistischen Arbeiterjugend« wegen Hochverrats vor Gericht. Als einem der Gründer der im Untergrund tätigen »Revolutionären Sozialistischen Jugend« wird ihm der Prozess gemacht. Diesen Prozess verwandelt der von Nils Arztmann gespielte Kreisky in Harald Sicheritz’ Film in ein Referendum über demokratische Ideen von Freiheit.
Im faschistischen Österreich des Jahres 1936 steht Kreisky damit politisch zwar auf verlorenem Posten. Aber Wirkung zeigt sein flammendes Plädoyer trotz alledem. Zunächst spricht er noch zu seinem Richter. Aber schließlich dreht er sich um und wendet sich mit seinen letzten Sätzen direkt an die hinter ihm versammelte internationale Presse: »Die Rückkehr zur Demokratie ist möglich …, ganz ohne blutige Gewalt.«
Früher........
