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Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

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14.04.2026

14. April 2026 – 27. Nissan 5786

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Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

Vor 40 Jahren umarmte Papst Johannes Paul II. in Roms Hauptsynagoge den dortigen Oberrabbiner. In Polen erinnern nun Bischöfe an diesen Meilenstein in den katholisch-jüdischen Beziehungen. Es gibt aber auch Misstöne

In den polnischen Städten Warschau, Krakau und Lublin haben katholische Bischöfe bei Synagogenbesuchen für gute Beziehungen zwischen Christen und Juden geworben. Anlass war der 40. Jahrestag des historischen ersten Besuchs eines Papstes in einer Synagoge. Der aus Polen stammende Papst Johannes Paul II. (1978-2005) hatte die Juden damals als »unsere bevorzugten Brüder« und »älteren Brüder« bezeichnet - ein Ereignis von großer symbolischer Bedeutung.

Warschaus Erzbischof Adrian Galbas warnte am Montagabend in der Nozyk-Synagoge vor religiös begründeter Feindschaft gegen Juden. Er erinnerte daran, dass die Kirche in ihrer Erklärung »Nostra aetate« von 1965 jede Form des Antisemitismus verurteile. »Lasst uns stattdessen, vereint im gemeinsamen Gebet, als Brüder auf Gottes Schoß klettern und auf seine Worte hören.« Der Erzbischof bedankte sich........

© Juedische Allgemeine