Mit Herz und Sinnen
24. September 2026 – 13. Tischri 5787
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
AboAngebote PrintAngebote E-PaperAbo-Service
Welche Bedeutung die Vier Arten an Sukkot haben und warum sie den Menschen erfreuen
Im 3. Buch Mose 23,40 heißt es: »Und ihr sollt euch am ersten Tag die Frucht eines prächtigen Baumes nehmen, Palmwedel, Zweige dicht belaubter Bäume und Bachweiden, und ihr sollt euch sieben Tage lang vor Haschem, eurem Gott, freuen.«
Die Gemara erläutert diesen Vers im Traktat Sukka (35a) wie folgt: Die »Frucht eines prächtigen Baumes« ist der Etrog (eine Zitrusfrucht); der Palmwedel ist der Lulaw; die Zweige dicht belaubter Bäume sind Hadasim (Myrtenzweige); und die Bachweiden sind Arawot (Weidenzweige).
Der Mensch wird von den Handlungen geprägt, die er regelmäßig ausführt
Das Sefer HaChinuch (324) erklärt den Grund für dieses Gebot der Vier Arten. Zur Einleitung führt der Autor aus, dass der Mensch von den Handlungen geprägt wird, die er regelmäßig ausführt. Seine Gedanken richten sich auf das, was er ständig tut – sei es im Guten oder im Schlechten. Deshalb hat uns Haschem viele Mizwot (Gebote) gegeben. Indem wir die Anzahl der von uns erfüllten Mizwot erhöhen, haben wir stets Gelegenheit dazu, diese Gebote zu praktizieren. Wir sind ständig mit deren Erfüllung beschäftigt und haben somit die Mizwot und Haschem im Sinn. Zudem tun wir den ganzen Tag über Gutes, wofür wir belohnt werden.
Durch die Erfüllung der Gebote sollen wir unsere Gedanken beständig auf das Gute richten; wir sollen uns daran........
