Merz muss sich gegen den Niedergang Deutschlands stemmen
Deutschland diskutiert wieder über Nebensächlichkeiten, dabei müsste es eigentlich um die politische Richtung im Land gehen. Wenn am Freitag das Ergebnis der Wiederwahl von Friedrich Merz zum CDU-Vorsitzenden verkündet wird, richtet sich der Blick nicht nur auf den Kanzler, sondern auf ein vertrautes Schauspiel. Prominent in der Parteitagshalle sitzt auch Angela Merkel, erstmals seit Jahren wieder physisch bei einem CDU-Parteitag präsent.
Schon jetzt kursieren Wetten, ob Merz das schlechteste Ergebnis der früheren Parteichefin übertrifft oder unterbietet – 89,5 Prozent. Hinzu kommt die hartnäckige Spekulation über Merkel als mögliche Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, auch wenn sie selbst jegliches Interesse daran dementiert hat.
Wenn nichts Unvorhergesehenes geschieht, werden diese Personalfragen die Schlagzeilen dominieren. Alle Augen auf Merz, alle Augen auf Merkel. Deutschland braucht vieles – aber sicher keine Neuauflage des parteiinternen Rosenkriegs. Der mag unterhaltsam sein, doch politisch bringt er das Land keinen Schritt voran.
Ein Jahr nach der Bundestagswahl zeigt sich vielmehr, worin die eigentliche Leistung von Merz liegt: Er hat für ein außenpolitisches Comeback Deutschlands gesorgt. Nach Jahren, in denen Berlin auf der internationalen Bühne vor allem als zögerlicher Moderator wahrgenommen wurde, ist das Land wieder zurück. Merz ist ein Kanzler, der nicht nur formuliert, sondern sich positioniert. In der Außenpolitik dürfte sich längst nicht nur die CDU-Wählerschaft von diesem Kanzler gut vertreten fühlen.
Deutschland diskutiert wieder über Nebensächlichkeiten, dabei müsste es eigentlich um die politische Richtung im Land gehen. Wenn am Freitag das Ergebnis der Wiederwahl von Friedrich Merz zum CDU-Vorsitzenden verkündet wird, richtet sich der Blick nicht nur auf den Kanzler, sondern auf ein vertrautes Schauspiel. Prominent in der Parteitagshalle sitzt auch Angela Merkel, erstmals seit Jahren wieder physisch bei einem CDU-Parteitag präsent.
Schon jetzt kursieren Wetten, ob Merz das schlechteste Ergebnis der früheren Parteichefin übertrifft oder unterbietet – 89,5 Prozent. Hinzu kommt die hartnäckige Spekulation über Merkel als mögliche Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, auch wenn sie selbst jegliches Interesse daran dementiert hat.
Wenn nichts Unvorhergesehenes geschieht, werden diese Personalfragen die Schlagzeilen dominieren. Alle Augen auf Merz, alle Augen auf Merkel. Deutschland braucht vieles – aber sicher keine Neuauflage des parteiinternen Rosenkriegs. Der mag unterhaltsam sein, doch politisch bringt er das Land keinen Schritt voran.
Ein Jahr nach der Bundestagswahl zeigt sich vielmehr, worin die eigentliche Leistung von Merz liegt: Er hat für ein außenpolitisches Comeback Deutschlands gesorgt. Nach Jahren, in denen Berlin auf der internationalen Bühne vor allem als zögerlicher Moderator wahrgenommen wurde, ist das Land wieder zurück. Merz ist ein Kanzler, der nicht nur formuliert, sondern sich positioniert. In der Außenpolitik dürfte sich längst nicht nur die CDU-Wählerschaft von diesem Kanzler gut vertreten fühlen.
