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Trump hat im Iran „noch nicht genug gewonnen“

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10.03.2026

Iran: Trump sieht nahes Ende des Kriegs / Tanken: Was gegen hohe Benzinpreise hilft

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

US-Präsident Donald Trump wollte mit seinem Angriff auf den Iran ein brutales Regime stürzen, hielt so aber eher nebenbei ein Streichholz an die Weltwirtschaft. Die Nervosität an den Märkten angesichts des Iran-Kriegs jedenfalls wächst weiter – und gipfelte am Montag in einem Energiepreisschock. Auf den allerdings ein Hoffnungsschimmer folgte.

US-Präsident Donald Trump wollte mit seinem Angriff auf den Iran ein brutales Regime stürzen, hielt so aber eher nebenbei ein Streichholz an die Weltwirtschaft. Die Nervosität an den Märkten angesichts des Iran-Kriegs jedenfalls wächst weiter – und gipfelte am Montag in einem Energiepreisschock. Auf den allerdings ein Hoffnungsschimmer folgte.

Die Märkte: Der Ölpreis schwankte stark. In der Spitze kostete ein Barrel Rohöl am Montag 120 Dollar. Abends notierte der Preis bei 89,20 Dollar. Ähnlich verliefen die Kurse bei Aktien und Anleihen: Der deutsche Leitindex Dax sackte sogar bis auf 22.928 Punkte ab, grenzte die Verluste dann aber ein. An der Wall Street schloss der S&P 500 nach Anfangsverlusten 0,8 Prozent fester. Auch die Anleihemärkte rutschten ab, drehten dann aber wieder.

Die Folgen für Deutschlands Wirtschaft. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat ausgerechnet: Bei einem dauerhaften Ölpreis von 100 Dollar pro Barrel würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 0,3 Prozent geringer ausfallen, im nächsten Jahr um 0,6 Prozent. Das wäre ein Verlust von etwa 40 Milliarden Euro über zwei Jahre.


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