Die Brandmauer ist gescheitert – drei bessere Ideen für den Umgang mit der AfD
Nachdem die eigenen Leute den Bundeskanzler im Landtagswahlkampf von Sachsen-Anhalt über Wochen erfolgreich versteckt hatten, griff Friedrich Merz diese Woche doch noch in das Geschehen ein. Und er machte es auf bemerkenswerte Weise: Seine beiden Termine fanden hinter fast verschlossenen Türen statt. Und von dort sickerte vor allem ein Satz des Kanzlers nach draußen: „Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden.“ Womit er die potenziellen AfD-Wähler im Land meinte – und abqualifizierte.
Der Kanzler hat also geschafft, was seine Union nach der Wahl erst noch beweisen will: Er hat eine hermetische Mauer zwischen sich und die rechten Umtriebe in Sachsen-Anhalt gezogen; so hermetisch, dass jeder physische Spontankontakt mit allen Menschen, die nicht ohnehin CDU wählen, ausgeschlossen war. Die persönliche Brandmauer........
