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Altersvorsorgedepot? Kein Grund zur Panik, liebe Banken

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30.03.2026

Die Regierungskoalition hat mit ihrem Vorhaben, ein staatlich organisiertes Altersvorsorgeprodukt zu etablieren, die Finanzbranche in Aufregung versetzt. Der Staat würde eine für den Markt ungesunde Doppelrolle einnehmen, wenn er einerseits als Regulator, andererseits als Anbieter in Sachen Altersvorsorge auftritt, heißt es bei vielen Finanzdienstleistern. Diese Bedenken mögen ordnungspolitisch berechtigt sein – trotzdem sind sie unbegründet. Denn es geht hier um nichts weniger als die Zukunft der Altersvorsorge.

Dafür muss vielen Menschen der Weg zu einer zusätzlichen Altersvorsorge geebnet werden. Das können die am hiesigen Markt aktiven Finanzdienstleister sicher hervorragend. Ein Produkt, das vom Bund organisiert wird, hat aber trotzdem seine Berechtigung.

Viele Menschen, die ab dem 1. Januar gefördert vorsorgen sollen, werden Neuland betreten. Sie werden wahrscheinlich zum ersten Mal Geld am Aktienmarkt anlegen. Das ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein großer Schritt, und bei nicht wenigen ist er mit der Angst vor Kursschwankungen verbunden.

Ein Staatsprodukt wird diese Kursschwankungen nicht abschaffen, aber man sollte es den Menschen, die nun ihre ersten Erfahrungen als Anleger machen, so leicht wie möglich machen. Ein Produkt, auf dessen Verpackung sinnbildlich der Bundesadler prangt, ist hierfür genau richtig. Es schafft Vertrauen. Und es gibt, etwa mit dem Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, kurz Kenfo, genügend bundeseigene Kompetenz, ein solches Produkt zu verwalten.

Die Regierungskoalition hat mit ihrem Vorhaben, ein staatlich organisiertes Altersvorsorgeprodukt zu etablieren, die Finanzbranche in Aufregung versetzt. Der Staat würde eine für den Markt ungesunde Doppelrolle einnehmen, wenn er einerseits als Regulator, andererseits als Anbieter in Sachen Altersvorsorge auftritt, heißt es bei vielen Finanzdienstleistern. Diese Bedenken mögen ordnungspolitisch berechtigt sein – trotzdem sind sie unbegründet. Denn es geht hier um nichts weniger als die Zukunft der Altersvorsorge.

Dafür muss vielen Menschen der Weg zu einer zusätzlichen Altersvorsorge geebnet werden. Das können die am hiesigen Markt aktiven Finanzdienstleister sicher hervorragend. Ein Produkt, das vom Bund organisiert wird, hat aber trotzdem seine Berechtigung.

Viele Menschen, die ab dem 1. Januar gefördert vorsorgen sollen, werden Neuland betreten. Sie werden wahrscheinlich zum ersten Mal Geld am Aktienmarkt anlegen. Das ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein großer Schritt, und bei nicht wenigen ist er mit der Angst vor Kursschwankungen verbunden.

Ein Staatsprodukt wird diese Kursschwankungen nicht abschaffen, aber man sollte es den Menschen, die nun ihre ersten Erfahrungen als Anleger machen, so leicht wie möglich machen. Ein Produkt, auf dessen Verpackung sinnbildlich der Bundesadler prangt, ist hierfür genau richtig. Es schafft Vertrauen. Und es gibt, etwa mit dem Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, kurz Kenfo, genügend bundeseigene Kompetenz, ein solches Produkt zu verwalten.


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