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Mark Ruttes Grönland-Deal ist in Wahrheit keiner

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22.01.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

gleich zu Beginn die zwei guten Nachrichten des gestrigen Tages:

Er sei nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu dieser Entscheidung gekommen, schrieb Trump weiter. Es gebe einen Rahmen für einen Deal für Grönland und die gesamte Arktis, von dem alle Nato-Staaten profitieren würden.

Am Abend schloss Dänemark noch einmal kategorisch aus, dass es mit den USA über den Status von Grönland verhandeln werde. Und so bleibt eigentlich nur eine Option: Trump wurde als großes Zugeständnis verkauft, was er im Rahmen der Nato und des bestehenden Verteidigungsabkommens zwischen Dänemark und den USA von 1951 ohnehin weitgehend gedurft hätte.

Wie das Handelsblatt aus Teilnehmerkreisen des Gesprächs zwischen Trump und Rutte in Davos erfuhr, besteht die Vereinbarung aus vier Punkten:

Nach den Zeichen der Entspannung im Grönland-Streit zwischen den USA und Europa hat die Wall Street gestern im Plus geschlossen und damit einen Teil ihrer Verluste vom Dienstag wettgemacht. Die drei wichtigsten Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq legten um jeweils 1,2 Prozent zu.

Ansonsten erinnerte mich Trumps Rede in Davos über weite Teile an das, was es zu erdulden gilt, wenn man auf einer Familienfeier zu spät kapiert, warum am Tisch von Großonkel Donnie noch so viele Plätze frei sind: Wir erlebten den Monolog eines 79-Jährigen, dessen Gedanken um die immer gleichen Kränkungen und Konflikte der Vergangenheit kreisen – die angeblich gefälschte Wahl 2020,........

© Handelsblatt