Warum Trump in Venezuela nicht das Sagen hat
Nach der Festnahme des venezolanischen Autokraten Nicolás Maduro und seiner Frau am 3. Januar erklärte der US-Präsident, dass die USA nun das Karibikland regieren würden. „We’re in charge“, sagte er vollmundig.
Fast zwei Monate später lässt sich sagen: Trump hat in Venezuela nicht das Sagen. In Caracas sind bis auf Maduro und Cilia Flores die gleichen Personen an der Macht wie bereits seit mehr als einem Jahrzehnt.
Sie sitzen an den Schalthebeln im Militär, befehligen die paramilitärischen Einheiten, kontrollieren die Ölproduktion sowie die illegalen Aktivitäten im Bergbau und im Drogengeschäft.
Auch sonst wendet das Regime die gleiche Strategie an, mit der sich Maduro zwölf Jahre an der Regierung gehalten hat. Es macht Versprechungen in Richtung Ausland, hält sie aber nicht ein und gewinnt dabei Zeit, um die Macht zu festigen. Interimspräsidentin Delcy Rodríguez setzt offensichtlich auf Trumps kurze Aufmerksamkeitsspanne und hofft, dass er sich anderen Schauplätzen zuwendet.
Nach der Festnahme des venezolanischen Autokraten Nicolás Maduro und seiner Frau am 3. Januar erklärte der US-Präsident, dass die USA nun das Karibikland regieren würden. „We’re in charge“, sagte er vollmundig.
Fast zwei Monate später lässt sich sagen: Trump hat in Venezuela nicht das Sagen. In Caracas sind bis auf Maduro und Cilia Flores die gleichen Personen an der Macht wie bereits seit mehr als einem Jahrzehnt.
Sie sitzen an den Schalthebeln im Militär, befehligen die paramilitärischen Einheiten, kontrollieren die Ölproduktion sowie die illegalen Aktivitäten im Bergbau und im Drogengeschäft.
Auch sonst wendet das Regime die gleiche Strategie an, mit der sich Maduro zwölf Jahre an der Regierung gehalten hat. Es macht Versprechungen in Richtung Ausland, hält sie aber nicht ein und gewinnt dabei Zeit, um die Macht zu festigen. Interimspräsidentin Delcy Rodríguez setzt offensichtlich auf Trumps kurze Aufmerksamkeitsspanne und hofft, dass er sich anderen Schauplätzen zuwendet.
Das Regime inszeniert die Freilassung von Gefangenen geschickt. Es macht aber letztlich wenig. Das Regime hat gerade ein Amnestiegesetz durch den Kongress gebracht, das vor allem die eigene Nomenklatura vor Verfolgung schützen soll. Ein Ende der Repression, Pressefreiheit oder Wahlen stehen nicht auf der Agenda.
