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Warum Eltern auch ohne Schlaf produktiv sind

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31.03.2026

Seitdem ich denken kann, habe ich Schlafstörungen. Bereits im Grundschulalter verbrachte ich Nächte damit, mein Zimmer umzudekorieren, weil ich nicht schlafen konnte.

Wenn mir später im Erwachsenenalter junge Eltern erzählt haben: „Man schläft so wenig mit Kind, das kannst du dir gar nicht vorstellen“, dachte ich immer: Doch. Eigentlich schon. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, ein Baby im Bauch zu haben oder wie sehr man es dann liebhat. Aber wenig Schlaf finde ich sehr greifbar.

Jedenfalls haben sich, seitdem ich meinen Sohn habe, meine Schlafprobleme von selbst gelöst. Denn wo kein Schlaf – kein Problem. Oder zumindest habe ich keine Schwierigkeiten mehr, um 21 Uhr ins Bett zu gehen und ohne nerviges Herumwälzen gleich einzuschlafen, weil mein Körper gelernt hat: Du hast bis spätestens fünf Uhr morgens Zeit. Nutze sie weise.

Schlaf als Mutter ist etwas, das man nicht mehr kontrollieren kann

Und ich glaube, mit dem Schlafrhythmus meines Sohnes, der ein unfassbarer Frühaufsteher ist, habe ich sogar noch Glück. Ich muss abends nicht Ewigkeiten an seinem Bett sitzen, bis er einschläft. Er schläft die meisten Nächte durch – kein Aufstehen, um gemeinsam zu spielen, keine Schreiattacken (oder kaum). Eigentlich ist alles ganz okay.

Seitdem ich denken kann, habe ich Schlafstörungen. Bereits im Grundschulalter verbrachte ich Nächte damit, mein Zimmer umzudekorieren, weil ich nicht schlafen konnte.

Wenn mir später im Erwachsenenalter junge Eltern erzählt haben: „Man schläft so wenig mit Kind, das kannst du dir gar nicht vorstellen“, dachte ich immer: Doch. Eigentlich schon. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, ein Baby im Bauch zu haben oder wie sehr man es dann liebhat. Aber wenig Schlaf finde ich sehr greifbar.

Jedenfalls haben sich, seitdem ich meinen Sohn habe, meine Schlafprobleme von selbst gelöst. Denn wo kein Schlaf – kein Problem. Oder zumindest habe ich keine Schwierigkeiten mehr, um 21 Uhr ins Bett zu gehen und ohne nerviges Herumwälzen gleich einzuschlafen, weil mein Körper gelernt hat: Du hast bis spätestens fünf Uhr morgens Zeit. Nutze sie weise.

Schlaf als Mutter ist etwas, das man nicht mehr kontrollieren kann

Und ich glaube, mit dem Schlafrhythmus meines Sohnes, der ein unfassbarer Frühaufsteher ist, habe ich sogar noch Glück. Ich muss abends nicht Ewigkeiten an seinem Bett sitzen, bis er einschläft. Er schläft die meisten Nächte durch – kein Aufstehen, um gemeinsam zu spielen, keine Schreiattacken (oder kaum). Eigentlich ist alles ganz okay.


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