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Papst-Begräbnis: Schwieriges Erbe

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28.04.2025

Stand: 27.04.2025, 16:44 Uhr

Von: Thoralf Cleven

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Die Erwartungen an den Nachfolger des beerdigten Papst Franziskus sind hoch. Er muss dafür sorgen, dass die katholische Kirche sich weniger mit sich beschäftigt.

Bei aller Kritik an der katholischen Kirche, ihren unnachgiebigen Dogmen und den intransparenten Machtstrukturen: Die Anteilnahme an der Trauer um den verstorbenen Papst Franziskus und das große Interesse von Gläubigen aus aller Welt, ihm in Rom oder per Livestream auf dem letzten Weg zu begleiten, beweisen, welche Faszination von der größten Glaubensgemeinschaft ausgeht.

Es ist paradox: Archaisch anmutende Riten und jahrhundertealte Regeln stehen gleichzeitig in der Kritik und üben eine kaum beschreibbare Anziehungskraft auf Menschen aus.

Die katholische Kirche wirkt zuweilen wie eine Trutzburg in einer immer verrückter zu werden scheinenden Welt. Das ist Menetekel........

© Frankfurter Rundschau