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FR-üh dran zur „kleinen Klausur“: Was Union und SPD in Münster wirklich lösen müssen

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27.08.2026

FR-üh dran zur „kleinen Klausur“: Was Union und SPD in Münster wirklich lösen müssen

Stand: 27.08.2026, 06:20 Uhr

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Die Pflegereform stockt, die Kassen schlagen Alarm – jetzt soll eine Klausur in Münster die Koalition wieder auf Kurs bringen. Mehr lesen Sie in unserem FR-üh dran.

FRüh Radar – das steht heute an: Am heutigen Donnerstag treffen sich die geschäftsführenden Fraktionsvorstände von Union und SPD zu einer zweitägigen Klausurtagung in Münster. Zuvor hatte sich die Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zur Klausur in Neuhardenberg getroffen. Die Koalitionspartner wollen dort das Tempo ihrer Reformvorhaben neu justieren – und den Zusammenhalt der Fraktionen stärken, der nach der Sommerpause offenbar einer Auffrischung bedarf. Auf der Agenda stehen die Reform der Pflegeversicherung, die Umsetzung der Beschlüsse von vor der Sommerpause sowie die sicherheitspolitische Lage.

Als prominenter Gast wird der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erwartet – ein Signal, dass auch die europäische Sicherheitskooperation auf dem Tisch liegt. Und das alles, während die Pflegekassen schon jetzt Alarm schlagen: Für 2027 zeichnet sich ein Defizit von rund acht Milliarden Euro ab. Wir erklären, was in Münster wirklich auf dem Spiel steht, warum die Pflegereform so zäh vorankommt – und welche Argumente Sie brauchen, wenn das Thema beim nächsten Kaffee aufploppt.

Wir fassen zusammen, wie es dazu kam: Die Große Koalition aus Union und SPD hat sich viel vorgenommen – und liefert bisher eher im Schneckentempo. Besonders die Pflegereform ist ein Dauerbrenner, der die Koalition schon länger beschäftigt. Die damalige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU)........

© Frankfurter Rundschau