Weihnacht und Besinnlichkeit: Jenseits von Zucker, Salz und Alkohol
Stand: 23.12.2025, 16:52 Uhr
Von: Harry Nutt
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In der besinnlichen Zeit „zwischen den Jahren“ spürt man der eigenen Verletzlichkeit nach.
Die schöne Metapher von der Zeit zwischen den Jahren legt nahe, dass die Adventszeit und das, was danach kommt, über religiöse Empfindungen hinaus eine Art Schwebephase ist, in der man allmählich den Zwängen und der Geschäftigkeit entgleitet. Trotz der Poller und schmucklos hingeworfenen Sandsäcke, die als Sicherheitsvorkehrungen ausdrücklich erkennbar bleiben sollen, dominiert auf den urbanen Weihnachtsmärkten eine mild-schläfrige Langsamkeit. Schnell noch ein paar Besorgungen mit Granulat und Sägespänen unter den Schuhen.
Obwohl nichts gegen eine Zusammenkunft im Januar oder Februar spräche, sind alle beflissen, die sozialen Kontakte........
