Protest gegen Donald Trump: Widerstand wächst– Republikaner werden vor Zwischenwahlen nervös
Protest gegen Donald Trump: Widerstand wächst– Republikaner werden vor Zwischenwahlen nervös
Stand: 29.03.2026, 21:47 Uhr
Von: Andreas Schwarzkopf
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Die Anti-Trump-Demonstrationen wachsen landesweit. Doch die Demokraten finden kein Thema. Vor den Zwischenwahlen werden Republikaner nervös.
Wenn landesweit immer mehr Menschen in den USA unter dem Motto „No Kings“ gegen die Politik von Donald Trump, dessen autoritäres Regime und zum Schutz der Demokratie demonstrieren, dann ist das erfreulich. Schließlich sendet die politische Opposition mit dem breiten und bunten Protest ein beeindruckendes Lebenszeichen.
Nimmt man die sinkenden Zustimmungswerte und die immer größer werdenden Risse im Lager Trumps und dessen Maga-Bewegung hinzu, dann schwindet sein Einfluss in den gespaltenen Staaten von Amerika. Doch fraglich ist, ob die US-Demokraten die Anti-Trump-Stimmung nach ersten Erfolgen wie der von Zohran Mamdani gewonnenen Bürgermeisterwahl in New York für sich werden zu nutzen wissen. Noch immer haben sie kein Thema gefunden, mit dem sie die Wut auf die Politik des Narzissten im Weißen Haus zu eigenem politischen Kapital ummünzen können.
Landesweit demonstrieren Menschen unter No Kings: Politische Opposition sendet ein Lebenszeichen
Und trotz der vielen gebrochenen Wahlversprechen halten die Fans von Trump weiter zu ihm. Der US-Präsident ist zusätzlich in seinem Kabinett umgeben von Erfüllungsgehilfen, die höchstens mal leise murren. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn das Weiße Haus sich abfällig über die Millionen Menschen äußert, die gegen seinen Bewohner auf die Straße gehen.
Dennoch werden immer mehr Republikaner nervös, wenn sie an die Zwischenwahlen im November denken. Trumps schlechte Umfragewerte dürften wegen der hohen Inflation und des umstrittenen Kriegs der USA mit dem Verbündeten Israel gegen den Iran nicht besser werden. Daran dürfte sich auch nichts ändern, wenn Trump den Militäreinsatz vor den Midterms beendet und behauptet, erfolgreich gewesen zu sein.
Trump setzt auf Härte: ICE und Nationalgarde im Einsatz - Razzien, Proteste und Ausschreitungen
