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Regieren für die Freiheit

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30.03.2025

Wer „Kriegstüchtigkeit“ fordert, der braucht eine Regierung der nationalen Einheit. Sie muss die Wehrfähigkeit, den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Gesundung vorantreiben.

Ist die Lage doch nicht so ernst? Sollte diese Botschaft von den Koalitionsverhandlungen ausgehen, so ist hier ein erster Erfolg zu verbuchen. Nach der erfolgreichen Änderung der Finanzverfassung noch durch den vorherigen Bundestag mit der Möglichkeit, nahezu unbegrenzt Kredit aufzunehmen, scheint jetzt wieder die bleierne Zeit der alten großen Koalition auf, ein Wiedergänger des parteipolitischen Biedermeiers.

Der proklamierte Aufbruch droht früh im Klein-Klein zwischen alten Verklemmungen und neuen Blähungen unterzugehen. Ist die Lage wirklich noch nicht ernst genug? Wer gar „Kriegstüchtigkeit“........

© Frankfurter Allgemeine