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Die SPD strickt an einer Erzählung für ein Scheitern der Koalition

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13.10.2026

Nach Bas' Rücktritt : Die SPD strickt an einer Erzählung für ein Scheitern der Koalition

Die Vorwürfe der SPD in Richtung CDU zum Rücktritt der Arbeitsministerin sind ehrverletzend. Das ist unverantwortlich.

In der Politik wird vieles erst möglich, wenn es persönlich wird. Wenn Vertrauen wächst. Manches wird aber auch unmöglich, wenn es allzu persönlich wird. Deswegen ist es gute Praxis hierzulande, das Allerpersönlichste aus der Politik rauszuhalten. Im Falle von Bärbel Bas ist das nicht gelungen. Sie wirft der Union vor, keine Rücksicht genommen zu haben auf ihre Trauerzeit.

Die SPD wiederum nutzt für diese Vorwürfe die herabwürdigendsten Vokabeln: unmenschlich, unanständig. Wer so etwas über sein Gegenüber sagt, will normalerweise nichts mehr mit ihm zu tun haben. Aber hier spricht ein Koalitionspartner über den anderen.

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Die Beschuldigten in der Union fühlen sich in ihrer Ehre verletzt. Zu Recht. Denn es ist überhaupt nicht klar, welche Aussagen konkret etwa Manuela Schwesig meint, wenn sie sagt: „Ich finde es auch unanständig von Herrn Merz und denen, die in der CDU mitgemacht haben, denn viele wussten um ihre persönliche Lage und haben sie trotzdem in dieser Zeit schwer attackiert.“

Wenn man die persönliche Betroffenheit von Bärbel Bas, die gerade........

© Frankfurter Allgemeine