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Darf man den FBI-Chef als Trinker bezeichnen?

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21.04.2026

Klage gegen „aTLANTIC“ : Darf man den FBI-Chef als Trinker bezeichnen?

FBI-Chef Kash Patel verklagt „The Atlantic“ auf 250 Millionen Dollar. Das Magazin stellte ihn als trunksüchtig und Gefahr für die nationale Sicherheit dar. Auf zwei Dutzend anonyme Zeugen wird es ankommen.

Kash Patel sei „MIA“, schreibt Sarah Fitzpatrick im Magazin „The Atlantic“. MIA steht für „missing in action“, also „im Einsatz vermisst“. Folgen wir der Recherche, könnte auf den FBI-Chef indes auch das Akronym „AWOL“ zutreffen: „absent without leave“, abwesend ohne Erlaubnis.

Er verschwinde plötzlich von der Bildfläche, habe Phasen exzessiven Trinkens, verhalte sich paranoid und mache sich – zu Recht – Sorgen um seinen Job. Dass er als Chef der US-Bundespolizei ein Sicherheitsrisiko erster Ordnung darstelle, habe sich inzwischen auch in Trumps Reihen und im Weißen Haus herumgesprochen.

Patel: „Bringen Sie Ihr Scheckbuch mit“

Ist das so? Sarah Fitzpatrick hat, wie sie schreibt, rund zwei Dutzend........

© Frankfurter Allgemeine