Die Zukunft der Mobilität
Ohne Planwirtschaft : Die Zukunft der Mobilität
Es nicht Aufgabe einer Regierung, die Prosperität einer eigenen Schlüsselindustrie im Auge zu behalten.
Die drei Professoren der TU München sind sogleich gekapert worden. Von jenen, welche die erzwungene Festlegung auf eine Antriebsart im Personenwagen, nämlich die vollelektrische, für falsch halten. Und von jenen, die diesen Weg für den allein richtigen halten. Dass dabei bisweilen Worte gewählt werden, die Grenzen anständigen Umgangs überschreiten, ist eine Unsitte unserer (Social-Media-)Zeit.
Den Wissenschaftlern geht es in ihrer kürzlich vorgestellten Studie um eine ehrlichere Beimessung der CO₂-Belastung, als sie es durch die politisch festgesetzte Null für das Elektroauto ist. Das ist so ehrbar wie unspektakulär, denn dass ein Elektroauto nicht im luftleeren, sprich CO₂-freien Raum hergestellt wird, ist Allgemeinwissen. Wie groß der Rucksack, vor allem der aus der Produktion des Akkus, ist, hängt von den eingesetzten Energiequellen ab. Wie lang er abgetragen wird, darüber scheiden sich die Geister, angeboten wird je nach Argumentationsstrang so ziemlich jede Laufleistung zwischen 15.000 und 150.000 Kilometern.
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Ohne überbordende Bürokratie
Die Hochschullehrer wünschen sich eine ganzheitliche........
