Balanceakt für Adidas
Geschäft mit der Fußball-WM : Balanceakt für Adidas
FIFA, Trump und die WM: Für Adidas könnte das in diesen Tagen heikle Geschäft mit dem Fußball am Ende trotzdem ein gutes sein.
Noch bevor das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika angepfiffen wird, vermarktet die FIFA die Fußball-Weltmeisterschaft als globales Fest der Superlative: mehr Teams, mehr Spiele, mehr Zuschauer und vermutlich mehr Milliardeneinnahmen denn je. Gewiss wird Präsident Donald Trump die Bühne nutzen, um die Vereinigten Staaten als Zentrum einer neuen Ära amerikanischer Stärke zu inszenieren. Zwischen diesen Machtzentren stehen die Unternehmen, die vor allem eines wollen: Trikots, Schuhe und Markenimage verkaufen.
Für die Sportartikelkonzerne Nike, Adidas und Puma, die 37 der 48 Mannschaften ausrüsten, ist die WM das wichtigste Ereignis des Jahres. Die naheliegende Frage lautet daher: Können Konzerne von einem Turnier profitieren, das in den Augen vieler Zuschauer als politisch instrumentalisiert gilt? Die........
