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Die Grenzen des Rechtspopulismus

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14.04.2026

Lehren aus der Ungarnwahl : Die Grenzen des Rechtspopulismus

Viktor Orbán hat verloren, weil er wirtschaftlich nicht geliefert hat. Das ist die wichtige Lehre für die etablierten Parteien.

Spätestens nach den jüngsten Erfahrungen Viktor Orbáns muss der Rechtspopulismus etwas lernen, was er bisher nur seinen Gegnern zugedacht hatte: mit deutlichen Verlusten umgehen. Es ist gleichwohl nicht die erste Niederlage: In den Niederlanden ist Geert Wilders in der letzten Wahl gescheitert, in Rom hat Giorgia Meloni ein Referendum verloren, und selbst der treueste Anhänger wird die jüngsten Auftritte des amerikanischen Präsidenten als Verhaltensweisen eines Mannes betrachten müssen, der verzweifelt versucht, die Verantwortung für sein erratisches Herumirren dem Rest der Welt zuzuweisen. Affekte reichen nicht als Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart.

Daher könnte sich auch der in deutschen Kreisen verbreitete Glaube, abgrundtiefer Hass auf „Wokeness“, Elektroautos und Angela Merkel (seit mehr als vier Jahren nicht mehr im Amt) werde die AfD in Staatskanzleien und das Bundeskanzleramt tragen, als trügerisch erweisen. Sobald die Anziehungskraft des vermeintlich sicheren Gewinners nachlässt und der tiefere Blick auf die hinter den........

© Frankfurter Allgemeine