Warum die Bundesliga eine Schießbude ist
Tore, Tore, Tore : Warum die Bundesliga eine Schießbude ist
Mit der höchsten Torquote bietet der deutsche Profifußball eine große Unterhaltungsshow. Aber hinter diesem Spektakel steckt eine grundlegende Schwäche.
Eine nette Pointe hat Robin Fellhauer dieser Saison mit seinem Schuss nach 8,5 Sekunden beschert. Das schnellste Tor der Bundesligageschichte ist in einem Rekordmoment gefallen. 3,82 Tore sind durchschnittlich pro Begegnung erzielt worden, die alte Bestmarke von 3,58 Treffern aus der Saison 1983/1984 ist gefährdet. Das ist schön fürs Publikum, und die Marketingleute der Bundesliga können ihr Spektakelprodukt feiern.
Niclas Füllkrug für Bremen sowie Miro Muheim für Hamburg erzielten kostbare Tore in der Nachspielzeit. An jedem Wochenende gabs verrückte Ergebnisse: 3:3, 6:0, 7:0, schon dreimal ein 5:0. Hinzu kommen drei 4:3-Auswärtssiege, während in den anderen Topligen erheblich weniger Torjubel erklingt.
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