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Ein verlogener WM-Deal

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27.05.2026

Iran in Mexiko statt USA : Ein verlogener WM-Deal

Irans WM-Tross residiert in Mexiko, weil er in den USA nicht willkommen ist. Trumps Turnier setzt Negativmaßstäbe und Infantino behauptet, der Fußball vereine die Welt. Das Gegenteil ist der Fall.

Noch zwei Wochen bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft. Zeit für eine grundsätzliche Frage: Was ist Prämisse für ein Land, das WM-Gastgeber sein möchte? Nun, bislang hatte man annehmen dürfen, dass ein Gastgeber teilnehmende Mannschaften Gastrecht gewährt, sie mithin zu Gast haben möchte. Die Vereinigten Staaten unter ihrem Präsidenten Donald Trump beweisen nun: Nicht nötig.

Am Montag hat die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum öffentlich gemacht, dass die iranische Nationalmannschaft (und der sie begleitende Tross, was durchaus relevant ist) in Tijuana auf der mexikanischen Seite der Grenze zu Kalifornien unterkommen werde: „Die Vereinigten Staaten wollen nicht, dass das iranische Team über Nacht bleibt“, sagte Sheinbaum, „aber sie spielen dort dreimal. Also haben sie uns gefragt, ob sie in Mexiko........

© Frankfurter Allgemeine