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Abrechnung im doppelten Sinne

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07.05.2026

Rekorddefizit in Frankfurt : Abrechnung im doppelten Sinne

Im Frankfurter Haushalt fehlt so viel Geld wie seit 20 Jahren nicht. Das liegt an den Ausgaben, und deswegen ist eine Besserung nicht zu erwarten.

Jahresabschluss – das Wort klingt höchstens aufregend, wenn man Buchhalter ist. Dabei zeigt sich in der Nachbetrachtung, wenn alle Zahlen vorliegen, wie es um die finanzielle Lage der Stadt Frankfurt tatsächlich bestellt ist. Diesmal ist die Vorlage des Abschlusses durch Kämmerer Bastian Bergerhoff (Die Grünen) im doppelten Sinn zum Tag der Abrechnung geworden.

Nicht nur, dass im städtischen Etat mit knapp 400 Millionen Euro eine so große Lücke klafft wie seit 20 Jahren nicht. Das Defizit ist umso alarmierender, als die Gewerbesteuer nach wie vor fast auf Rekordniveau........

© Frankfurter Allgemeine