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Ein unvermeidlicher Rücktritt

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22.06.2026

Nett, aber kein Premierminister: Warum Keir Starmers Rücktritt unvermeidlich war

Ein unvermeidlicher Rücktritt

Premierminister Keir Starmer konnte die Erwartungen seiner Partei nicht erfüllen. Mit schlechter Kommunikation und Planlosigkeit hat er seinen Sturz mit verschuldet.

Der Rücktritt von Keir Starmer war unvermeidlich. Spätestens seit den Kommunal- und Regionalwahlen Anfang Mai, bei denen die Sozialdemokraten in England, Wales und Schottland massiv Stimmen an die Rechtsaußenpartei Reform UK verloren haben, stand für viele Labour-Abgeordnete fest: Starmer muss weg. Doch der passende Gegenkandidat fehlte. Erst als der beliebte ehemalige Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, die Wahl in Makerfield gewann, stand ein Nachfolger bereit - und Starmers Schicksal war besiegelt.

Es ist ein bemerkenswerter Absturz: Erst führte Starmer Labour weg von dem Linkskurs unter dem früheren Parteichef Jeremy Corbyn, den viele Britinnen und Briten zu radikal fanden. Er machte Labour wieder zu einer regierungsfähigen politischen Kraft. Im Sommer 2024 bescherte ihm dieses Projekt einen triumphalen Wahlsieg. Nach dem zermürbenden Chaos der Tories versprach........

© Dresdner Neueste Nachrichten