Ausgerechnet die Forschungsministerin kämpft nicht für die Forschung
Streit über Bafög-Reform: Forschungsministerin Dorothee Bär verprellt den Nachwuchs der Forschung
Ausgerechnet die Forschungsministerin kämpft nicht für die Forschung
Dorothee Bär verteidigt den möglichen Stopp der längst geplanten und nötigen Bafög-Erhöhung. Studierenden empfiehlt sie, bei Bedarf doch nebenbei zu jobben. Damit riskiert die CSU-Politikerin den nächsten Koalitionsstreit – und verprellt die akademische Zukunft des Landes.
Dass Unionsfraktionschef Jens Spahn die geplante Bafög-Erhöhung ablehnt, ist das eine. Dass aber die zuständige Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) ihre eigene Reform möglicherweise einfach so abschreibt, anstatt dafür zu kämpfen, hat es auch noch nicht allzu oft gegeben.
Bär behauptete in einem Interview der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“, die im Koalitionsvertrag angestrebte Erhöhung der Bafög-Leistungen für Studierende werde von den Regierungsparteien nicht mehr unterstützt. Damit attackiert sie die SPD, welche die Aussagen als „schlicht falsch und nicht zutreffend“ bezeichnet. Man stehe geschlossen hinter der Reform, heißt es. Richtiger wäre also: Die Union........
