Wer an ein rasches Ende des Krieges im Iran glaubt, ist naiv
Wer gedacht hatte, der Kriegspräsident würde in seiner Rede an die Nation aus dem Weißen Haus ein klares Szenario für ein Ende des Iran-Kriegs skizzieren oder an Tag 33 gar ein schnelles Aus verkünden, sah sich getäuscht. Donald Trump stellte zwar wieder einmal ein nahes Kriegsende in Aussicht, drohte aber zugleich mit einer Eskalation in den kommenden „zwei, drei Wochen“ – der „Nachspielzeit“ eines Kriegs, der ursprünglich auf „vier, fünf Wochen“ angelegt war.
Die Folgekosten werden nicht so bald sinken
Ostern und das Pessach-Fest: Das sollten denn auch die Zielmarken Trumps und Benjamin Netanjahus für den Iran-Krieg sein, der wegen des zähen Überlebenskampfs der Mullah-Republik allerdings in eine Verlängerung mit ungewissem Ausgang geht. Gewiss ist vorerst nur, dass die Folgekosten für den Rest der Welt und die Weltwirtschaft einstweilen weiterhin hoch bleiben werden. Die Reaktion der Märkte auf die Trump-Rede folgte postwendend: Die Ölpreise stiegen weiter, die Aktienkurse fielen. Es ist eine........
