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Die Privatisierung der medizinischen Versorgung schreitet voran

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09.03.2026

Die Kürzungen von Leistungen und gleichzeitige Erhöhung von Selbstbehalten durch die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) – betroffen sind unter anderem Krankentransporte, Zahnersatz, Zahnregulierungen und das Krankengeld – sind die jüngsten Beispiele einer seit Jahren zu beobachtenden Entwicklung im Gesundheitssystem. Im stationären Bereich ebenso wie im niedergelassenen. Und zwar: Die gesetzliche Krankenversicherung bietet nur noch eine medizinische Basisversorgung, also das Notwendigste. Wer mehr will als das, weicht auf den Privatsektor aus – was im Übrigen nicht wenige Menschen auch machen.

Mittlerweile haben 39 Prozent der Bevölkerung eine private Zusatzversicherung, um Privatkliniken und Wahlärzte in Anspruch zu nehmen. In Kärnten (51,4 Prozent), Salzburg (48,5 Prozent), Wien (45,6 Prozent), der........

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