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Die Angst der AHS-Lehrer vor Veränderung: Die eine Reform steht der anderen nicht im Weg

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28.04.2026

Man muss schon zugeben: Reformen in Österreichs Bildungssystem führten bisher nur allzu oft hauptsächlich zu mehr Papierkram und größerem bürokratischen Aufwand. Insofern ist durchaus nachvollziehbar, wenn die AHS-Lehrergewerkschaft bei der Idee von Reformen in den Gymnasien in Nervosität ausbricht.

Und Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) ist trotz heftiger Kritik auch tatsächlich drauf und dran, einige seiner Pläne in ihrem Bereich zu verwirklichen. Neue Lehrpläne etwa, bei denen beispielsweise Latein-Stunden mit Demokratie-Stunden abgetauscht werden können. „Schulautonom“ – wie Wiederkehr den Gegnern seines Vorhabens unaufhörlich zu erklären versucht.

Die AHS-Direktorinnen und Direktoren, vertreten durch Isabella Zins, hielten das neue Modell zuletzt für eine gute Sache. Die AHS-Lehrergewerkschaft nicht. Im Gegenteil. Sie ließ am Montag wissen: „Momentan beschäftigt man sich mit Dingen, bei denen es eigentlich keine Probleme gibt –........

© Die Presse