Trump hat zwei riskante Optionen im Iran
Donald Trump hat sich die „Exkursion“, wie er den Iran-Krieg neuerdings verniedlichend nennt, vermutlich anders vorgestellt. Die Militäraktion hat eine ganze Reihe unbeabsichtigter Folgen nach sich gezogen, die der US-Präsident allem Anschein nach in dieser Dimension nicht abgesehen hat. Es mehren sich Berichte darüber, dass er Warnungen seiner eigenen Militärführung in den Wind geschlagen hat. Widerspruch dürfte Trump ohnehin eher ungern dulden.
Den Gegner unterschätzt
Die USA sind ohne klares strategisches Ziel und anmaßend in ein schlecht geplantes Militärabenteuer gezogen. Sie haben offensichtlich die Fähigkeit ihres Gegners unterschätzt, sich zur Wehr zu setzen, Chaos zu stiften und die Kriegskosten weltweit hochzutreiben.
Für niemanden, der sich auch nur oberflächlich mit dem Nahen Osten auseinandergesetzt hat, kann es eine Überraschung gewesen sein, dass das Teheraner Regime die Straße von Hormus sperrt und eine Hauptschlagader für Öltransporte aus dem Nahen Osten abklemmt. Mittlerweile wird sogar auf Gasfelder im Iran und in den Golfstaaten geschossen.
Putin reibt........
