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Relatives Amerika

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09.08.2026

Ich kann mich noch genau erinnern, wie entsetzt ich war, und wie überzeugt davon, dass die USA 2001 den denkbar schlechtesten Präsidenten für die Krisenzeit des Nach-9/11 hatte, damals mit George W. Bush. Republikaner waren schon immer diejenigen, die meine Sympathie nicht hatten, aber es gab immerhin eine Abstufung: Von der ambivalenten Figur Ronald Reagan zum furchtbar langweiligen Georg Bush hin zu seinem Sohn.

Tatsächlich wüsste ich im Nachhinein nicht mehr, wie ich zum Senior stand, vielleicht hätte ich mir eingebildet, ihn nicht so schlimm gefunden zu haben, ganz ok, warum nicht. Aber ich erinnere mich, dass ich eine Auseinandersetzung mit unserem Englisch-Lehrer führte, in welcher ich mich so über seine Vorliebe für den Republikaner aufgeregt haben muss, dass ich mich nachher tief schämte und unseren Lehrer um Verzeihung bat. Mein Favorit war eindeutig Bill Clinton. Frisch, jung, der neue Kennedy, den ja alle gemocht haben. Nicht diese hölzerne Gestalt, die aus jeder Pore Konservatismus atmete.

Intellektuell überfordert: Bush junior

Wer hätte gedacht, dass ich bei seinem Sohn eine solche Aversion spürte, mich um jede Bewunderung für Amerika betrogen fühlte, wie konnte man nur Bush jun. statt Al Gore wählen. Bei den Nachzählungen der Wahlzettel beim denkbar knappen Ergebnis fieberte ich mit. Und wie ich fluchte, als ich im Fernsehen das Gesicht von George W. Bush sah, als er bei seinem Kindergarten-Besuch von dem Flugzeug im World Trade Center erfahren hatte: Ich konnte es nicht anders als dumm! bezeichnen.

Unfassbares Ergebnis 2016

Dass dann dieser smarte,........

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