Die Strabag muss die höchste je verhängte Kartellstrafe bezahlen – warum das Beispiel Schule machen sollte
Österreichs Wettbewerbspolitik ist eine Baustelle, auf der dringend etwas weitergehen sollte – auch wenn der Baukonzern Strabag gerade 146 Millionen Euro Strafe zahlen musste.
Soll man den Markt längstmöglich werken lassen? Oder soll nicht der Staat eher eingreifen, bevor es zu spät und der Schaden angerichtet ist? Diese Fragen treiben Österreichs Öffentlichkeit und Expertenschaft inzwischen seit Jahren um, seit mehrere Krisen entschiedene Reaktionen erfordern. Da waren zuerst die Lieferkettenengpässe infolge von Corona. Dann kamen die explodierenden Gaspreise infolge des Überfalls auf die Ukraine. Und schließlich, heute, resultiert der US-israelische Angriff auf den Iran erneut in Knappheiten auf dem Energiemarkt.
