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Schwarz-Rot ändert Elterngeld-Pläne: Wie praktisch, wenn mehr Gleichstellung zufällig Geld spart

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28.10.2026

Höchstbetrag rauf, Ersatzrate runter, aber das nur in einigen der Monate, um die es geht: Die neuesten Pläne von Schwarz-Rot für eine Elterngeld-Reform sind kleinteilig. Anders kann es bei dieser Leistung auch kaum sein. Doch von der Kleinteiligkeit ist es nicht weit zur Verwirrung, und wenn erst einmal Verwirrung da ist, gibt es auch einen kommunikativen Raum, um die eigene Botschaft zu setzen. In diesem Fall jene, die Regierung hebe das Elterngeld an. Eine frohe Kunde, wie die Koalition sie dringend brauchen kann.

Falsch ist diese Botschaft nicht. Aber sie ist nur ein Teil der Wahrheit. Über die Pläne, die das Familienministerium nun bekanntgegeben hat, lassen sich zwei ganz unterschiedliche Geschichten erzählen.

Die erste Geschichte: Schwarz-Rot tut was für Familien. Die Gesamtzahl der Elterngeld-Monate, die ein Paar in Anspruch nehmen kann, sinkt doch nicht von 14 auf zwölf. Das hatte die Koalition noch im Sommer geplant. Stattdessen können Eltern auch künftig die vollen 14 Monate ausschöpfen, und dabei steigen sogar der Mindest- und Höchstbetrag des Elterngeldes.

Karin Christmann ist Leiterin des Tagesspiegel-Hauptstadtbüros und berichtet unter anderem über Familien- und Gesellschaftspolitik.

Endlich, muss man zu letzterem sagen. Dass diese Summen seit 2007 nicht angehoben wurden, ist angesichts der........

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