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Schließung des Goethe-Instituts in Moskau: Putin schottet seine Landsleute kulturell ab – auch das ist Krieg

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04.09.2026

Als vor gerade einmal drei Wochen die zur Universität Bremen gehörende Forschungsstelle Osteuropa von Russlands Justizministerium zur „unerwünschten Organisation“ erklärt wurde, nahm hierzulande kaum jemand Notiz davon; auch nicht, als wiederum drei Wochen zuvor die Robert-Bosch-Stiftung und die NGO „Geradeaus e. V.“ auf Russlands Liste der „unerwünschten Organisationen“ gelandet waren.

Was seinen Grund darin hat, dass seit knapp zehn Jahren kaum eine Woche vergeht, in der Russland nicht die Aktivität ausländischer Nichtregierungsorganisationen verbietet.

Dass es nach der Aufkündigung des Vertrages mit dem Russischen Haus in Berlin durch die Bundesregierung wegen des Drohnenangriffs in Leipzig nun auch das Goethe-Institut mit seinen beiden Filialen in Moskau und St. Petersburg trifft, ist da keine Überraschung.

Gerrit Bartels Gerrit Bartels leitet das Kulturressort. Er ist seit 2006 im Tagesspiegel für die Literatur verantwortlich und schreibt auch über Pop, Kulturpolitik und Medien.

Es war abzusehen und folgt der Wie-du-mir-so-ich-dir-Diplomatie Russlands. Dass die vom russischen Außenminister Lawrow angekündigte Schließung erst........

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